Chronik

Hier lässt sich in der Geschichte der drobs Halle seit dem 17. Mai 1993 blättern.

1993

17. Mai 1993: Die drobs Halle nimmt mit einer sozialpädago­gischen Fachkraft und ½ Verwaltungsstelle offiziell ihre Arbeit auf.
Sie wendet sich dezidiert an junge Menschen und legt ihren inhalt­lichen Schwerpunkt auf den Bereich der illegalen Drogen.
Die Beratungsräume befinden sich noch in der Regionalverwaltung des Trägers (PARITÄTISCHER Wohlfahrtsverband).
Im September erweitert sich das Team um eine Psychologin.
Für 89 KlientInnen werden insgesamt 147 Beratungen angebo­ten, noch sehr gelegentlich finden Streetworkeinsätze statt.
Erste Präventionsveranstaltungen werden konzipiert und durchgeführt.

1994

Der Aufbau eines Kooperationsnetzes beginnt: Zusammen mit dem S.C.H.I.R.M.-Projekt e.V. für Straßenkinder bezieht die drobs neue Arbeitsräume, eine gemeinsam genutzte niedrigschwellige Anlaufstelle erleichtert den spontanen Zu­gang. Es finden erste Beratungen auch in den Justizvollzugsanstalten statt – in ehrenamtlichem Status. Für den Ausbau der sucht­präven­tiven Arbeit wird eine Teilzeitmitarbeiterin eingestellt.
Es beginnt eine enge Kooperation mit suchtmedizini­schen Schwerpunktpraxen in Halle, gemein­same Behandlungsstandards werden aufgebaut. Die Beratungszahlen verdoppeln sich.

1995

Probleme mit »harten« illegalen Drogen sind auch in Halle endgültig angekommen: Erstmals registriert die drobs eine massive Schwerpunktverlagerung in diesen Bereich, es werden bereits 53 KonsumentInnen von Heroin beraten und begleitet. Auch dank einer verstärkten Einbindung von PraktikantInnen kann niedrig­schwelligere Arbeit (Streetwork, Spontankontakte) intensi­viert  werden, zugunsten einer größeren Szenenähe. Unter Federführung der drobs entstehen langfristig angelegte Präventionsprojekte (etwa: »BasketPower«).

1996

Explosionsartiger Anstieg der Inanspruchnahme von Angeboten der drobs durch Heroinabhängige: Sie machen inzwischen fast die Hälfte der Gesamtklientel aus (174 HeroinkonsumentInnen).
Noch wird zwar nur vereinzelt intravenös konsumiert, aber die Beschaffungskriminalität in der Szene steigt – mit Auswirkungen auf die Arbeit der drobs in den Haftanstalten. Daneben erfolgt eine Schwerpunktverlagerung sowohl hin zur Entgiftungs-/Thera­pievermittlung und Nachsorge als auch zur Suchtbegleitung.
Angehörige von Heroinabhängigen fühlen sich teilweise hilflos und von der Situation überfordert – aus verstärkter Angehörigenbera­tung entsteht die begleitete Selbsthilfegruppe für »Eltern drogen­abhängiger Kinder«.
KonsumentInnen »weicher« illegaler Drogen suchen vermehrt fach­kundige, vorurteilsfreie Informationen.

1997

Die »harte« Drogenszene in Halle etabliert sich und entfaltet Sog­wirkung: Immer mehr Umstiege auf den intravenösen Konsum von Heroin und Kokain haben erste Verelendungstendenzen (Ob­dach­losigkeit, Begleiterkrankungen) zur Folge. Die Drogenszene taucht merklich aus der Grauzone der Privatsphären auf. Damit geht eine weitere Spezialisierung der drobs einher: bereits über 70% des Beratungsumfanges bewegen sich im Bereich Heroin/Kokain. Die Beratungszahlen haben sich gegen­über 1993 verzehnfacht (1.438 Einzelgespräche). Eingedenk der ernsten Veränderungen legt die drobs eine an­spruchsvolle Konzeption für ein »Integratives Drogenhilfe-Projekt« mit neuen Leistungsbausteinen wie Kontaktladen, medizinischer Ambulanz, Drogen­streetwork und Beschäftigungsförderung vor. Mit personeller und logistischer Hilfe der drobs entsteht eine Selbsthilfegruppe für »Ex-User« – die erste in Sachsen-Anhalt. Im Beratungsbereich vollzieht sich ein personeller Wechsel.

1998

Die drobs hat sich einen guten Ruf auch über die Stadtgrenzen hin­weg erarbeitet: Der Zulauf wird größer (690 KlientInnen), jetzt auch aus dem Saalkreis und den umliegenden Landkreisen. Die Altersstruktur in der stabilen Heroin-/Kokainszene bewegt sich weiter nach unten, fast ¾ der Betroffenen sind jünger als 22 Jahre.
Da die personellen Kapazitäten unter Druck geraten sind, wird das Beratungsteam erstmals seit 1994 um ½ Personalstelle erweitert – finanziert aus Mitteln des Saalkreises.
Im Juli startet auch das qualifizierte Spritzentauschprogramm der drobs – in Pilotfunktion für Halle und die Umgebung. Und: Es werden regelmäßige Sprechstunden in suchtmedizinischen Arzt­praxen und auf Entgiftungsstationen (FKH Bernburg) ange­boten.
Ein zeitliche befristetes Landesprogramm ermöglicht den Aufbau eines weiteren Hilfebausteins: Seit 1998 ist ein Streetworker der drobs Halle in der Szene unterwegs. Für ca. 1 ½ Jahre wird ein »Ex-User« in das Team eingebunden und steht ihm zur Seite. Die externe Haftarbeit wird zum Problem, da nicht finanziert: Über 90 KlientInnen, knapp 500 Beratungen und 24 Langzeittherapie­vermitt­lungen im Jahr sprengen den »ehrenamtlichen« Status.

1999

Wieder ein neues Segment: Das Ambulant Betreute Wohnen bietet für zunächst 6 Personen lebenspraktische Ausstiegshilfen.
Und: Auf gestiegene Wartezeiten wird mit zielgruppenfreundlichen »Offenen Sprechstunden« für Krisen- und Erstberatung reagiert.
Eskalation bei der Haftbetreuung: Aufgrund massiver Überlastung müssen sich die drei Halleschen Suchtberatungsstellen nach ergeb­nislosen Verhandlungen mit dem Justizministerium in einer konzer­tierten Aktion »ausschleichend« aus den Anstaltsberatungen zurückziehen. Daraufhin kommt es zu spektakulären Gerichts­urteilen und auch unter medialem Druck wird die externe Sucht­bera­tung ab Oktober fest finanziert – bei der drobs mit einer knap­pen Personalstelle. Bis zum Dezember 2002.

2000

Bereits 474 Heroin-/Kokainabhängige in diesem Jahr: Die Zahl der Einzelberatungen überschreitet 2.700. Nur noch 2% der Hilfe­suchenden kommt primär wegen Problemen mit legalen Drogen.
Derweil platzt die drobs räumlich aus allen Nähten. Es fehlen Beratungsräume. Suchtbegleitende Leistungsbausteine (Spritzen­tausch, safer-use-Beratung, medizinische Notfallhilfen) auf der einen Seite und präventive bzw. ausstiegsorientierte Beratung mit Schutzansprüchen auf der anderen lassen sich nicht mehr geeignet separieren. Ein neues, bezahlbares Mietobjekt ist zu finden…
Parallel die Konzeptentwicklung für einen Drogenhilfe-Kontakt­laden, die Umsetzung scheitert an Haushaltszwängen.
Trotzdem entstehen neue Angebote, ermöglicht auch durch das große persönliche Engagement ehren­amtlicher MitarbeiterInnen:
Russisch­sprechende MigrantInnen können jetzt muttersprachlich beraten werden. Eine frauenspezifische Gruppe befindet sich im Aufbau. Erlebnispädagogische Maßnahmen werden realisiert.

2001

Endlich: Die drobs Halle bezieht neue Räume und kann die Arbeits­bereiche wieder entflechten. Nach einer Woche Schließung nimmt sie am 09. April 2001 ihre Tätigkeit am Franckeplatz auf.
Mehr Platz für neue Angebote: Der »Begegnungsraum« mit Café­betrieb und zielgruppenspezifi­schen Zeitfenstern bietet die Möglich­keit zum Rückzug aus dem stressbelasteten Szenealltag, aber auch für Spontankontakte zu BeraterInnen und dient als Treffpunkt der erweiterten SHG für »Ex-User und Substituierte«.
Die Kapazität des Ambulant Betreuten Wohnens wird auf 12 Plätze ausgebaut. Als erste Beratungsstelle in Halle bietet die drobs täglich Akupunkturbehandlungen für bis zu 6 Personen an. Die drobs-homepage geht online, in Zukunft wird diese Plattform zunehmend auch für anonyme Beratung genutzt. Die Vortragsreihe »Themenabende in der drobs« startet.

2002

»Generationswechsel«: Der Leiter und drobs-Mitarbeiter der ersten Stunde verabschiedet sich zum Jahresbeginn in ein neues Arbeitsfeld in der stationären Drogentherapie, eine weitere lang­jährige Mitarbeiterin verläßt die Einrichtung zur Jahresmitte.
Erfahrene KollegInnen rücken nach, Arbeitsbereiche werden neu strukturiert und Inhalte überarbeitet. Die Kontinuität der Arbeit aber bleibt erhalten und die drobs genießt eine vergleichsweise überdurchschnittliche Szeneakzeptanz: Laut Drogenstatistik der Stadt halten über 80% der in Halle erfaßten KonsumentInnen von Heroin/Kokain Kontakt zur drobs!
Die externe Drogenarbeit in den Haftanstalten ist wegen Stellen­kürzung zum Jahresanfang kurzzeitig unterbrochen, im Ergebnis von Nachverhandlungen wird sie bis zum Jahresende weiterbe­willigt und dann auf Entscheidung des Landesjustizministeriums endgültig eingestellt. Die drobs entwickelt ein inhaltlich völlig überarbeitetes Konzept für diese Arbeit und bietet an, sie bei Be­darf jederzeit neu aufzunehmen zu können.
KlientInnenzahlen und Beratungsnachfrage stabilisieren sich auf hohem Niveau. Mit 757 KlientInnen werden 2.692 Beratungs­gespräche geführt. Hauptgruppe bleiben die Heroin-/Kokain­abhängigen (433, ohne anonyme NutzerInnen des Spritzen­tauschs) und ihre Angehörigen (102).
Über 73% von ihnen hatten inzwischen intravenös konsu­miert. Die Auswirkung auf den Spritzentausch: Im Jahresverlauf wer­den fast 70.000 Spritzen und Kanülen entsorgt und neu ausgegeben.
Eine neue Schwerpunktverlagerung: Immer mehr KlientInnen wer­den in den kooperierenden Arztpraxen mit »Ersatzstoffen« (Metha­don/Subutex) substituiert. Der flankierenden ambulanten psycho­sozialen Betreuung von Substituierten kommt mehr Bedeutung zu, weil medikamentengestützte Ausstiegsprozesse vor allem dann gelingen, wenn sie lebensprak­tisch unterstützt werden. Im Jahres­verlauf werden bereits 127 Substituierte langfristig in den Berei­chen Wohnen, Beschäftigung, Sozialkontakte, Finanzmanagement und Behandlung der Begleiterkrankungen gefördert.

2003

10 Jahre drobs Halle: Die kleine Einrichtung probiert sich anlässlich ihres Jubiläums als Großveranstalter und richtet am 25. September eine stark frequentierte Fachtagung aus. Hochkarätige ReferentInnen kommen gern und erweisen der drobs ihre Anerkennung für die Pionierarbeit in der Region. Die Konferenz mit Vorträgen, Diskussionen und Workshops im Themenfeld Drogen, Drogenhilfe und Drogenrecht stößt auf große Resonanz, im Tagesverlauf können wir 120 Tagungsteilnehmer*innen und insgesamt ca. 350 Gäste aus Sachsen-Anhalt und Sachsen in unserem Hause begrüßen.
Der Klientenzulauf ist auch in diesem Jahr wegen der zielgruppengerechten Leistungsbausteine ausgesprochen rege geblieben.
Schwerpunkt bleibt die Arbeit mit knapp 400 Heroinabhängigen, die häufig außerdem Kokain, Alkohol und Psychopharmaka konsumieren. Ihr Altersdurchschnitt liegt mit 22-23 Jahren noch immer weit unter dem Bundesdurchschnitt, hat sich aber erneut nach oben verschoben.
Im Trend des Vorjahres befinden sich mittlerweile 156 von ihnen in der Psychosozialen Begleitung (PSB) flankierend zur Substitution. Das geht an die Kapazitätsgrenzen: In der Drogenhilfe sind die Unterscheidungsmerkmale von Psychosozialer »Betreuung« oder »Begleitung« seit jeher stark diskutiert – uns werden sie spätestens jetzt ganz praktisch klar…

2004

Ein turbulentes Jahr: Zuerst droht den über 100 Schwer- und Schwerstabhängigen, die durch unseren Streetworker versorgt werden, quasi über Nacht ein Verlust der Hilfe. Die Stadt plant aus Haushaltszwängen den Wegfall dieser Leistung zum Jahresende, die drobs versucht das mit politischem Druck zugunsten Ihrer KlientInnen über die Stadtratsfraktionen abzuwenden. Mit Erfolg… Auch die geplante Kürzung um eine halbe Beraterstelle kann argumentativ abgewendet werden.
Trotz einer stark verkleinerten personellen Beratungskapazität um ein Viertel aufgrund der im Vorjahr weggebrochenen externen Beratung in den Haftanstalten wird das Beratungsvolumen von 2002 inzwischen schon wieder überschritten. Unermüdliche PraktikantInnen und EhrenamtlerInnen werden immer unentbehrlicher, entlasten die Arbeitsabläufe bei Soforthilfen, im Café und im Empfang.
Die drobs schiebt ein Spritzentauschprogramm für ganz Halle an, die Stadt gewährt dafür von nun an eine stabile Finanzierung. Durch die Gesamtverantwortung der drobs und die zentrale Abwicklung über das St.-Elisabeth-Krankenhaus werden die Kosten gedrückt, die Logistik vereinfacht und einheitliche Standards in den anderen tauschenden Einrichtungen (S.C.H.I.R.M.-Projekt und AWO-Suchtberatungsstelle) umgesetzt. Weil das Beschaffungsinstrument Prostitution alltäglicher geworden ist, reagieren wir mit einer umfangreichen Kondomvergabe.
Die Kapazität des Ambulant Betreuten Wohnens (ABW) steigt auf 21 Personen. Wegen eines Wechsels der finanziellen Zuständigkeit zu einer neu gegründeten Landesbehörde werden Kostenzusagen massiv verzögert. 8-10 KlientInnen müssen in einer Art »Warteschleife« monatelang auf die Bewilligung ihrer amtsärztlich längst unterstützten Anträge warten. Wieder steckt die drobs viel Energie in die Lobbyarbeit für ihre KlientInnen zur Anerkennung der Behandlungsform Substitution als Zugangsmöglichkeit zum ABW. Und wieder ist sie erfolgreich.
Die zeit- und personalaufwendige Psychosoziale Begleitung von Substituierten (PSB) hat sich gegenüber 2000 vervierfacht und kann nicht mehr hinreichend über den »normalen« Beratungsstellenbetrieb aufgefangen werden. Die drobs legt das Konzept für ein PSB–Projekt zur Intensivbetreuung vor.
Und noch eine Schwerpunktverschiebung: Die Zahl der »Kiffer«, die Kontakt zur Einrichtung halten, erreicht den höchsten Stand seit 1996, die therapeutische Beratungsqualität in diesem Bereich verändert sich.

2005

Die zweite personelle Neujustierung: Kurz nach Jahresbeginn muss über die Hälfte der Beratungskapazität neu eingebunden werden, weil zwei langjährige MitarbeiterInnen aus guten privaten Gründen die Einrichtung verlassen. Für viele KlientInnen gehen vertraute Ansprechpartner fort, für das Team der Beratungsstelle stützende Mitarbeiter. Auf den quantitativen Beratungsumfang wirkt sich dieser Wechsel nur geringfügig aus, fast im Gegenteil: Es gibt sogar wieder eine deutliche Zunahme der Erstkontakte von Heroin- und KokainkonsumentInnen.
Wegen der sich schon 2004 andeutenden veränderten Bewilligungspraxis für das Ambulant Betreuten Wohnen sinken dort die Betreuungsfälle. Eine Mitarbeiterin verlässt das Leistungssegment und kann mit ihrem Wechsel in die Beratung einen Teil der großen personellen Verluste auffangen.
Eine Entscheidung der Stadt über das im Vorjahr vorgelegte PSB–Konzept steht nach wie vor aus. Trotz der noch einmal steigenden Vermittlungen in substitutionsgestützte Behandlungen und dem damit einhergehenden Bedarf an strukturierter Begleitung. PSB kann weiter nur im begrenzten Rahmen des Beratungssettings stattfinden und nicht die wünschenswerten, betreuenden und aufsuchenden Ausstiegshilfen anbieten.
Mit der Einführung der neuen Sozialgesetzgebung werden wir gebeten, die ARGE SGB II bei der Gewährung des Rechtsanspruchs auf Suchtberatung all derjenigen Menschen zu unterstützen, für die ihre Abhängigkeit nach Meinung der Arbeitsverwaltung ein Vermittlungshemmnis in den Arbeitsmarkt darstelle. Weil viele langzeitarbeitslose Menschen schon lange in Kontakt zur drobs stehen, stellen wir uns dieser Aufgabe. Zunächst geht es aber darum, die Handlungsrahmen dafür abzustecken, weil die beiderseitigen Interessen sich nicht überall decken. Die drobs Halle steckt viel eigene Energie und fachliches Gewicht in die Aushandlung einer Vereinbarung mit der ARGE, der die Gratwanderung glücken soll, die Sensibilität vertraulicher Drogenberatung zu respektieren und dennoch den Kontrollinteressen der Behörde gerecht zu werden. Ein Spagat für alle Beteiligten, der dank einer hohen Kommunikationskultur und konstruktiven Auseinandersetzungen unter Moderation der Drogenbeauftragten der Stadt die Weichen für eine tragfähige und abgestimmte Kooperation stellt.
In den zurückliegenden zweieinhalb Jahren waren mehr als 30 drogenabhängige Klientinnen der drobs Mütter geworden. Zuerst bewegt durch den Wunsch, ihnen eine stundenweise Kinderbetreuung während der Beratungsgespräche und bei der Erledigung von Behördenwegen angedeihen zu lassen, schiebt die drobs in Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum St. Georgen aus einer Spende im »Treff in Glaucha« (TIG) eine »Krabbelstube« an. Begleitet von einer sozialpädagogischen Fachkraft können clean lebende und substituierte junge Mütter und Eltern dann auch stundenweise mit ihren Säuglingen und Kleinkindern spielen und soziale Kompetenzen schärfen.

2006

Explosionsartige Veränderungen im Spritzentausch: Die Abgabemengen verdoppeln sich fast, mit 100.000 Spritzen und Kanülen deckt die drobs Halle inzwischen knapp 80% des Gesamttauschvolumens in der Stadt Halle und im Saalkreis ab. Dennoch gibt es in diesem Jahr erstmals eine vergleichsweise klare Zunahme neu diagnostizierter Fälle von HIV.
Die Ex-Userin, die seit Jahren die Arbeit der drobs über verschiedene Förderungsmodelle und auch ehrenamtlich bereichert, hat die fachliche Ausbildung zur Suchtkrankenhelferin abgeschlossen. Im August schließt sich die Selbsthilfegruppe unter ihrer Leitung dem bundesweiten agierenden und auch drogenpolitisch aktiven JES–Netzwerk an (JES steht für Junkies – Ehemalige – Substituierte).
Am 21. Juli 2006 lädt die drobs am »Nationalen Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige« – der 1998 vom Landesverband der Eltern und Angehörigen für humane und akzeptierende Drogenarbeit in NRW e.V. initiiert worden war und unter der Schirmherrschaft der Bundesdrogenbeauftragten steht – erstmals zur Trauer und Besinnung für die Drogentoten in Halle auf den Franckeplatz ein. Neben Informationsständen und Filmvorführungen wird eine neue Tradition ins Leben gerufen: Von nun an finden an diesem Tag jährlich fishbowl-Diskussionen auf dem Innenhof mit (Ex-)Drogengebrauchern, Angehörigen, Politikern, Mitarbeitern der Drogenhilfe und anderen Gästen statt, in der jeder aktiv in die drogenpolitische Kontroverse eintreten kann.
Die intensiven Verhandlungen im Vorjahr und unser Verhandlungsgeschick als Lobbyisten einer sozial stark benachteiligten Klientel hat sich gelohnt: Die Kooperationsvereinbarung mit der ARGE SGB II Halle GmbH wird unterzeichnet und hat landesweiten Einfluss und Modellcharakter. Im Ergebnis sind praktikable Verfahrensabläufe gefunden, die Selbstverantwortung von Abhängigen gestärkt und unumgängliche Sanktionen allein in der Verantwortung der ARGE belassen. Und: Die ARGE nutzt das Insider-Potential der Suchtberatungsstellen in der Stadt und ruft gezielte Schulungen für ihre MitarbeiterInnen ab.

2007

Fast die Hälfte der HeroinkonsumentInnen in unserer Betreuung konsumieren inzwischen länger als 8 Jahre. Diese Konsumkarrieren gehen häufig mit körperlicher Verelendung, ausgeprägter psychischer Instabilität und teilweise hochriskanten Konsumformen bei anhaltendem Mischkonsum auch mit Alkohol und Benzodiazepinen einher. Anzeichen dieser Tendenz finden wir in der Infektionshäufigkeit mit Hepatitis C bei mehr als einem Drittel der intravenös konsumierenden KlientInnen, in weiteren Neuentdeckungen von HIV oder in der steigenden Mortalitätsrate. Wir gehen leider häufiger zu Beerdigungen und verabschieden sehr alte und vertraute Bekannte.
Trotz ansteigender Therapievermittlungsprozesse kommt es nicht zu einem verstärkten Antritt stationärer Langzeitbehandlungen. Zusätzlicher institutioneller Druck durch die Arbeitsverwaltungen kann für Sanktionen, doch kaum für nachhaltigere Therapieerfolge sorgen.
Dem treten wir entgegen, in dem wir nach Kräften versuchen, die Psychosoziale Begleitung von Substituierten trotz besagter Kapazitätsgrenzen attraktiv zu halten. Schon im letzten Jahr hatten wir die Zahl von 200 Substituierten überschritten. Uns hilft eine enge Verzahnung aller eigenen Leistungsbausteine: dem beratenden »Innendienst« mit seinen therapeutischen Mitteln, mit seiner Beziehungsarbeit oder mit Akupunktur – dem begleitenden »Außendienst« mit den punktuellen Einzelfallhilfen des Streetworkers, den russischsprachigen Angeboten oder den Betreuungsleistungen des Ambulant Betreuten Wohnens. Und uns hilft die trägerübergreifend eingespielte Zusammenarbeit mit ganz wichtigen Partnern: mit den suchtmedizinisch aktiven Praxen, mit dem S.C.H.I.R.M.-Projekt und dem S.C.H.I.R.M.-Service oder mit dem Jugendzentrum St. Georgen.
Und noch eine erfreuliche Nachricht: Es gibt wieder eine regelmäßige Cleangruppe bei der drobs. Abstinenzgruppen ehemaliger Drogengebraucher sind selten in unserer Region. Und nicht nur hier, denn sie stehen vor besonderen Schwierigkeiten. Die vergleichsweise jungen Menschen, die »es geschafft haben« suchen Distanz zur Szene, sie suchen Beschäftigung und sie suchen persönliches Glück. Manchmal finden sie Arbeit – in Schichten oder außerhalb, sie finden PartnerInnen und machen Kinder. In bewährter Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus des Jugendzentrums St. Georgen fanden wir einen ganz nahegelegenen und doch szeneferneren Raum.

2008

Bei weiter steigenden Klientenzahlen (+5%) und mehr Beratungen (+11%) hat sich die Drogenszene in Halle auf hohem Niveau stabilisiert. Etwa 2/3 der Betroffenen besuchen uns wegen Problemen durch ihren Heroinkonsum. Sie konsumieren zu 80% seit mehr als 6 Jahren und waren beim Erstkonsum mehrheitlich 18 Jahre oder jünger. Zwar sind die Konsumenten weitgehend aus dem Straßenbild verschwunden, doch erleben wir aus den langen Drogenkarrieren mit exzessiven, riskanten Konsummustern resultierende körperliche Verelendung und häufige Begleiterkrankungen, psychische Instabilität und soziale Entwurzelung. Wir tauschen in diesem Jahr immer noch über 71.000 Spritzen.
Es bleibt weniger Zeit für die Angehörigen.
Die Substitutionsbehandlung wurde in der Region so etabliert, dass in Kooperation mit den Suchtmedizinern ein stabiles Behandlungsnetz nach einheitlichen Standards entstanden ist. Die drobs betreut weiter an die 200 Substituierte. Wir begehen im September unseren 15. Geburtstag mit einer Fachtagung »Substitution und Psychosoziale Betreuung in der Praxis«. Die Veranstaltung glänzt durch kompetente Referenten aus dem gesamten Bundesgebiet und ist ein Treffpunkt für knapp 150 Fachleute aus ganz Mitteldeutschland. Die drobs nimmt ihre aktive Rolle im drogenpolitischen Diskurs und bei der Weiterentwicklung der Hilfestruktur wahr.
Öffentlich fast noch unbemerkt finden etwas mehr Konsumenten synthetischer Stimulanzien (Amphetamine und Crystal) den Weg in die Beratung. Aus eigenem Antrieb und häufig mit einem großen Veränderungswunsch kommen auch mehr Konsumenten wegen der negativen Folgen exzessiven Cannabiskonsums zu uns. Die Teilnahme am Programm »Realize it!« stellt ihnen ein spezifisches, standardisiertes Angebot zur Verfügung.
Die drobs stößt zu einem wöchentlichen sportlichen Gruppenangebot (v.a. Fußball) einer anderen Suchtberatungsstelle hinzu.

2009

Ein wichtiges Jahr der Anpassung unserer Angebote an die veränderten Trends.
Wir beobachten, dass die Konsumdauer bei fast der Hälfte der Heroinabhängigen inzwischen schon jenseits von 10 Jahren liegt. Ihre Teilhabe am Erwerbsleben wird unwahrscheinlicher: 50% haben keinen oder einen schlechten Schulabschluss, 70% sind gar ohne Ausbildung. Unsere KlientInnen werden älter, perspektivloser – und kränker.
Es wird weniger gespritzt. Aber wir nehmen einen anhaltenden Mischkonsum von Substituten (Methadon, Subutex) mit sehr viel Alkohol, Kokain, Amphetaminen und Benzodiazepinen wahr. Überhaupt sind Amphetamine und Methamphetamine (Crystal) weiter im Kommen: Quasi im Zeitraffer müssen wir dramatische gesundheitliche Ausfallerscheinungen miterleben.
Wir führen die »Streetworker-Krankenhaussprechstunde« in der Klinik für Psychiatrie und Psychosomatik der Martin-Luther-Universität in Halle ein. Um wegen hoher Terminauslastung (Wartezeiten) flexibel und krisengerecht zu bleiben, führen wir tägliche Offene Sprechzeiten als interne Lösung ein. Öffentlich zugesagt bleiben sie weiter zweimal wöchentlich, weil wir bei urlaubs- oder krankheitsbedingter Abwesenheit von nur einem/r der vier Berater/innen keine tägliche Vertretung garantieren könnten. Aber in aller Regel stehen von nun an jeweils ein/e Berater/in für zwei Stunden täglich zur Verfügung: für alle, die spontan kommen und einen ersten Kontakt wollen. Zweite Neuerung: Die Wochentage sind zugleich festen Beratern zugeordnet, so dass auch langjährige Klienten mindestens einmal wöchentlich »ihre/n« Berater/in auch ohne Termin antreffen können.
Als erste Beratungsstelle im Osten der Republik führen wir KISS-Kurse durch: Wir coachen nicht abstinenzwillige Klienten dabei, Kontrolle und Selbstbestimmung über ihren Konsum zu gewinnen.
Wir fassen das Thema psB bei Substituierten (= psychosoziale B….) neu an. Wofür steht das große »B« oder besser: wieviel davon können wir noch leisten? »Beratung«, »Begleitung« oder sogar »Betreuung«? Wie kann psB passgenauer, individueller und akzeptabler für unsere Besucher gestaltet und »Zwangsberatung« unter ärztlichem Druck vermieden werden? Wie begegnen wir dem Konflikt, »Pflichtbesuche« ohne Auftrag einplanen zu müssen und gleichzeitig eine terminliche Unterversorgung anderer Klienten mit dringendem Bedarf zu beobachten? Wie nützlich ist es, psB aus dem »Beratungs«-Korsett zu lösen und durch den »Begleit«-Gedanken (KISS, Fußball, therapeutisches Malen, Akupunktur u.a.) attraktiver zu machen? Zusammen mit der Suchtberatungsstelle der AWO entwerfen wir einheitliche Standards für die psB (erstmals in der gesamten Region), handeln die Entwürfe im Kreise der Suchtmediziner*innen aus, kommen zu neuen gemeinsamen Ergebnissen.
Wir nehmen die Kinder unserer Klient*innen immer mehr in den Blick, schaffen verbindliche Kooperationsstrukturen mit dem Erziehungshilfeverbund unseres Trägers zur Abschätzung des Gefährdungsrisikos beim Verdacht auf Kindeswohlgefährdung und mit dem S.C.H.I.R.M.-Projekt zur familienerhaltenden ambulanten Unterstützung  drogengebrauchender Eltern.
Die Beratungszahlen klettern auf einen neuen Einrichtungshöchststand, obwohl eine Mitarbeiterin lange Zeit krankheitsbedingt ausfällt und uns schließlich sogar ganz verlassen muss.

2010

Die etablierte so genannte »harte Drogenszene« in der Region Halle-Saalekreis befindet sich im Umbruch und damit auch das Profil der Drogenhilfe. Eine Stabilisierung auf hohem Niveau umschreibt am besten die Entwicklung unserer Besucherzahlen. Die Zeiten der massiven Zunahme von Ratsuchenden scheinen vorerst vorbei.
Jedoch drängen inzwischen vermehrt Konsumenten von Stimulanzien in unsere Einrichtung, worauf wir uns entsprechend einzustellen versuchen. Bei CrystalMeth reden wir (noch) nicht über die Droge mit den höchsten Fallzahlen, doch über die Droge, die sich am rasantesten zu verbreiten scheint. Die Zielgruppe ist eine andere: schulisch, beruflich und familiär oft stabil verankert. Sozial zunächst weitaus unauffälliger als wir es aus der Heroinszene kennen, erleben wir bei ihnen Psychosen, Wahnvorstellungen, Vergesslichkeit, körperlichen Raubbau.
Wiederholungen, kürzere aber häufigere Gespräche und Erinnerungen (z.B. kurz vor den Terminen per SMS) werden bei bestimmten Klientengruppen zur Regel.
Um Besuchern aus Merseburg und dem südlichen Saalekreis den Zugang zur spezialisierten Drogenhilfe zu erleichtern, bringen wir einen großen Teil unserer Leistungen in eine neue Außenstelle unter dem Dach der Sozialpädagogischen Jugend- und Familienhilfe der Caritas. Vorerst halten wir dieses Angebot jeweils donnerstags vor, wollen aber die weitere Entwicklung beobachten, um bei Bedarf unser Angebot zu erweitern.
Unser langjähriger ehrenamtlicher Mitarbeiter, der zuletzt die Vertretung unserer erkrankten Kollegin übernommen hatte und zu einer wertvollen Ergänzung unseres Teams geworden war, muss uns familienbedingt verlassen. Mit der Nachfolgerin können wir unser Angebot wieder um die weibliche Komponente verstärken.

2011

In den zurückliegenden Jahren war die Suchthilfelandschaft in der Stadt Halle vermehrt im Fokus öffentlicher Einsparbemühungen diskutiert worden. Aus der Verwaltung kamen sogar Überlegungen, dass wegen des »Sinkens von Klientenzahlen« oder demographischer Entwicklungen (»Abwanderung«) Einschränkungen der öffentlichen Pflichtleistungen verschmerzbar seien.
Von derlei »sinkenden Zahlen« ist in der drobs Halle jedoch nichts zu spüren:  2011 kommen insgesamt 770 Personen zur Beratung (ohne anonyme NutzerInnen), 8,3% über dem Mittel der letzten 10 Jahre. Die Anzahl der Neuaufnahmen nimmt um ein Viertel zu. Das Beratungsvolumen erreicht einen neuen Höchststand im 18jährigen Bestehen der Einrichtung.
Auch steht dieses Jahr wieder unter dem Zeichen der Veränderung, sowohl auf struktureller wie auch personeller Ebene.
Im Mai können wir dank des guten Zulaufs in unserer Außenstelle Merseburg das Beratungsangebot erweitern und dort nun zwei Beratungstage erfolgreich etablieren.
Im Trend der Vorjahre verzeichnen wir einen regelrecht dramatischen Anstieg von Stimulanzienkonsumenten (Crystal) um fast das Dreifache. Überdies hat sich Crystal sprunghaft zur meist verbreiteten Substanz unter Substitutierten entwickelt. Dies hat einen massiven Zuwachs von Aggressivität, Psychosen und Wahnvorstellungen zur Folge. Die jungen Menschen leiden unter schweren Gedächtnisstörungen. Mit unseren großen Fachveranstaltungen zum Weltdrogentag können wir dieses Thema auch für unsere Region weiter in den Blickpunkt rücken.
Wir haben unsere Prinzipien – immer sofort auf neue Trends zu reagieren – auch im Zugang zu Abhängigen von CrystalMeth umgesetzt: Schneller Erstberatungskontakt mindestens innerhalb von 24 Stunden, Nutzung der elektronischen Kommunikationswege, Erinnerungen und nachgehende Hilfen, neue Kooperationsbeziehungen zur psychiatrischen Mitbehandlung.
Die Beratung von Heroinkonsumenten dagegen ist weiter rückläufig. Hatten wir im Vorjahr noch 90 Klienten neu in Substitution vermittelt, so sind es nun gerade noch 52.
Mit der Entwicklung der Auslastung sehen wir uns gezwungen, Informationsveranstaltungen für Jugendliche und Multiplikatoren drastisch zu reduzieren. Kürzungsbedingt können wir nur noch die Hälfte der Veranstaltungen des Vorjahres anbieten.
Im Herbst  verlässt uns eine Kollegin, die 10 Jahre lang unseren Weg mit geprägt hatte. Dieser Weggang hinterlässt bei den KlientInnen und im Team tiefe Spuren.

2012

Trendwende: Die Arbeit mit Stimulanzienkonsumenten (Crystal) bestimmt den Weg unserer Einrichtung immer deutlicher. In den letzten drei Jahren haben sich die Zahlen versechsfacht. Diejenigen Substituierten einbezogen, die inzwischen einen massiven zusätzlichen Crystal-Konsum betreiben, bilden die Stimulanzienkonsumenten jetzt die größte Klientengruppe. Die Nachfrage im Spritzentausch sinkt weiter, im Gegenzug passen wir unsere Safer-Use-Strategien den veränderten Konsumgewohnheiten an und sorgen für noch größere Verfügbarkeit von schadensminimierenden Materialien wie »Ziehröhrchen« u.a. zur Infektions- und Hepatitisprophylaxe und Kondomen wegen riskanter und enthemmter Sexualpraktiken.
Mehr noch als in den Vorjahren waren nachgehende Hilfen, aber auch nachgehende Wachsamkeit zur Sicherung des Überlebens der Betroffenen und zur Abwendung von Gefahren für das Wohl beteiligter Kinder erforderlich. Unter teilweise dramatischen Umständen haben wir psychiatrische Zwangseinweisungen maßgeblich initiieren müssen, etwa wenn KlientInnen in psychotischen und wahnhaften Zuständen nicht mehr in der Lage waren, sich zu versorgen und beispielsweise ohne Strom, Wasser, Heizung, Nahrungsmittel tagelang unter Crystaleinfluss nur noch die Wände anstarrten. Wegen der Aufhebung der Komm-Struktur in vielen Fällen kommt unserem Außendienst (Streetwork) eine ganz neue Krisenbedeutung zu.
Zum Weltdrogentag 2012 lud die drobs Halle zur Veranstaltung »Eine Krankheit kommt selten allein… Drogen – Psychosen – Behandlung« ein. Aufgrund der enormen Nachfrage muss die Veranstaltung in den großen Saal des Halleschen Stadthauses verlegt werden. Unser alljährlicher Fachtag entwickelt sich zu einem Meilenstein mit diesmal über 120 Tagungsgästen.
Klienten der drobs gründen die Selbsthilfegruppe NA (Narcotics Anonymous) nun auch in Halle. Das NA-Netzwerk legt großen Wert auf institutionelle Unabhängigkeit. Die drobs unterstützt diese stabile Selbsthilfeinitiative, indem sie Räume zur Verfügung stellt und logistische Hilfen anbietet.
Im Sommer gibt es erneut einen personellen Umbau wegen der Mutterschaft einer Kollegin.


Die Folgejahre vor dem 25jährigen Jubiläum [2018] hier…

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