Fachstelle für Suchtprävention

»Du kannst deinem Leben keinen Tag hinzufügen,
aber du kannst jedem Tag Leben hinzufügen.«


Aktuelle Schulungen

Die Fachstelle für Suchtprävention lädt im Dezember zu einer Schulung über Methoden der Suchtprävention im schulischen Umfeld in die Merseburger Straße ein: Umgang mit der Crystal-Box.
Die Schulung ist kostenlos. Ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte dem Download.

Termin

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 13:00 – 16:30 Uhr

Einladung | Crystal-Box-Schulung (PDF, 159 KB)


Arbeitskreis Suchtprävention

Der Arbeitskreis Suchtprävention trifft sich regelmäßig im Konferenzraum der Fachstelle, Merseburger Str. 246 in Halle (Saale).

Die nächsten Termine

Mittwoch, 7. November 2018, 10:00 – 12:00 Uhr
Mittwoch, 23. Januar 2019, 10:00 – 12:00 Uhr


Arbeitsgruppe »Kinder aus suchtbelasteten Familien«

Aus dem Workshop »Kinder aus Suchtfamilien« im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums der drobs Halle ist eine Arbeitsgruppe hervorgegangen, die sich in Zukunft diesem Thema in Halle widmen wird. Sie hat das Ziel, Angebote für Betroffene und Fachkräfte zu entwickeln. Ein erstes Treffen findet Anfang Dezember in der Fachstelle für Suchtprävention statt. Thema des Treffens wird die jährlich wiederkehrende Aktionswoche »Kinder aus suchtbelasteten Familien« sein. Es sollen Aktionen geplant und ein Auftakt für die vertiefende Arbeit der Arbeitsgruppe gesetzt werden. Alle, denen diese Dialoggruppe am Herzen liegt, sind herzlich eingeladen, sich an der Arbeitsgruppe zu beteiligen.
Bitte melden sich hierfür in der Fachstelle für Suchtprävention an. Wir treffen uns im Konferenzraum der Fachstelle, Merseburger Str. 246 in Halle (Saale).

Termin

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 10:00 – 12:00 Uhr

Download | Workshop-Folien (PDF, 1.00 MB)
Download | Workshop-Ergebnisse (PDF, 91 KB)


Schwerpunkte

Die Fachstelle für Suchtprävention widmet sich der Vernetzung und methodischen Unterstützung vorbeugender Maßnahmen in der Stadt Halle (Saale). Wir sind im Mai 2018 mit Angelika Frenzel angetreten und wollen vier Schwerpunkten Gewicht verleihen:

Wissen formen

… Kompetenzen der Heranwachsenden durch Wissensgewinn stärken (sachliche, vorurteilsfreie Information)

Ressourcen entdecken

… kreativ-künstlerische Projekte entwickeln, die eigene Ressourcen entdecken und helfen, Lebenswege mutig und selbstbewusst zu gehen
Darin wollen wir nicht nur die Netzwerke der sozialen Arbeit beteiligen, sondern auch kreativ arbeitende Akteure (Musiker, Kunstlehrer usw.) ins Boot holen.
Ziel ist Prävention durch das Erwecken von Neugierde auf die eigenen, bisher in-explorierten oder unentdeckten Fähigkeiten und auf Bildung, denn sie kann eine Hilfe in der Sinngebung sein und Alternativen zu risikoreicheren Mustern eröffnen .

Partner vernetzen

… Multiplikatoren in die suchtpräventive Arbeit mitnehmen (Seminare, Vorträge, Weiterbildungen, Projektentwicklung)

Erprobtes anwenden

… bundesweite Präventionsprojekte anschieben, zum Beispiel »Be smart, don’t start« (rauchfreie Schule), MOVE, »Cannabis – Quo Vadis?«, Prev@WORK, MindMatters, Net-Piloten-Peerprojekt…


Ständige Programme

(ausführliche Informationen erhalten Sie, wenn Sie die Projekte, Spiele und Methoden aufklappen)

Cannabis – Quo Vadis?

Ein Parcours.

Ziele des Parcours

  • Vermittlung glaubwürdiger Informationen und Präventionsbotschaften
  • Förderung des Dialogs zwischen Jugendlichen und Erwachsenen
  • Stärkung derer, die nicht konsumieren und Förderung einer kritischen Haltung zum Cannabiskonsum
  • Klarheit über mögliche gesetzliche Konsequenzen
  • Informationen über Hilfeangebote in der Stadt

Zielgruppen

  • Kinder und Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren (ab 8. Klasse)
  • Lehrer*innen und Schulsozialarbeiter*innen
  • Eltern
  • Sozialpädagogische Fachkräfte, die mit Kindern und Jugendlichen täglich arbeiten

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Cannabis – Big Deal

Ein Planspiel.

Ziele des Planspiels

  • Die Jugendlichen beleuchten das Thema Cannabis aus unterschiedlichen Perspektiven.
  • Eine lebensnahe Situation wird nachgestellt und macht somit mögliche Konsequenzen von Cannabiskonsum für die Jugendlichen nachfühlbar.
  • Die Jugendlichen müssen sich über ihre eigene Haltung zum Thema klar werden.

Zielgruppe

  • ab 8. Klasse (Sekundarschulen und Gymnasien)
Cannabis im Umfeld einer Schule

Ein Planspiel.

Ziele des Planspiels

  • Erfassung komplexer Zusammenhänge auf lebendige Weise
  • Reflektion der eigenen Haltungen und Aktivitäten
  • Eröffnung neuer Sichtweisen
  • Ausprobieren von alternativen Handlungsmustern
  • Gemeinsame Entwicklung von Strategien, Lösungsformen und Handlungsalternativen

Zielgruppe

  • Jugendliche ab ca. 15 Jahre
Crystal–Box

Methodenbox zur Crystal-Prävention

Ziele der Methode

  • Orientierungswissen zur Substanz, deren Wirkungen- und Nebenwirkungen, die Geschichte der Substanz und ihre Risiken
  • Bewusstsein schaffen zur Bedeutung der Substanz für die psychische und die physische Gesundheit
  • Risikokompetenzen fördern und individuelle Verhaltensweisen hinterfragen
  • Zusammenhänge verdeutlichen zwischen Konsum, Missbrauch und Abhängigkeit
  • komplexe Zusammenhänge auf lebendige Weise erfassen

Zielgruppen

  • Jugendliche ab 14 Jahren (8. Klasse) für Schule und Freizeiteinrichtungen
  • Lehrer*innen und Schulsozialarbeiter*innen

Diese Methoden-Box bieten wir auch als Multiplikatoren-Schulung an. Geschulte Lehrer*innen und Schulsozialarbeiter*innen können sich die Box bei mir ausleihen.

zur nächsten Schulung

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Tom & Lisa (Alkohol)

Ein Präventionsworkshop für Schulklassen zum Thema Alkohol.

Ziele des Workshops

  • Informationen zu Risiken und Gefahren im Umgang mit Alkohol und zum Jugendschutzgesetz
  • Förderung der Risikokompetenz
  • Korrektur von Mythen zum Alkoholkonsum
  • Einüben des richtigen Verhaltens in Notsituationen
  • Stärkung von Nicht-Konsumenten/innen
  • Anregung des familiären Austausches
  • Kennenlernen des Hilfesystems in der Region

Zielgruppe

  • Kinder und Jugendliche der 7. und 8. Klasse im Klassenverband (alle Schultypen)

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Net-Piloten (Medien)

Ein Peer-Projekt für Schulen.

Ziele des Projekts

  • Kinder und Jugendliche über die negativen Folgen exzessiver Computerspiel- und Internetnutzung aufklären
  • die Selbstreflexion des eigenen Computerspiel- und Internetgebrauchs fördern
  • zu einem veränderten Nutzungsverhalten ermutigen
  • bei Problemen die Bereitschaft zur Beratung wecken

Zielgruppen

  • Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren als Net-Piloten (Peers)
  • Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren, die von den Peers weitergebildet werden
  • Eltern
  • Lehrer*innen und Schulsozialarbeiter*innen

Damit eine Schule dieses Projekt selbstständig durchführen kann, benötigt es zwei Phasen:

1. Schulung der interessierten Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter*innen
2. Schulung der Peers (durch die Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter*innen oder durch die Fachstelle)

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Prev@WORK (Auszubildende)

Betriebliche Seminare zur Suchtprävention.

Projektinhalte

Prev@WORK ist ein betriebliches Programm zur Suchtprävention, das sich sowohl an Führungskräfte, Personalverantwortliche und Ausbilder richtet, als auch an Auszubildende und Berufsschüler.
Es besteht zum einen aus einer Beratung für Führungskräfte zu strukturellen Fragen für die Suchtprävention, zum anderen aus einer Fortbildung für Führungskräfte und Ausbilder zu den Themen Suchtentstehung, Recht, Haltung und Gesprächsführung. Der Schwerpunkt von Prev@WORK liegt auf mehrtägigen Präventionsseminaren für Auszubildende und Berufsschüler, deren Konzeption auf dem Prinzip der Nachhaltigkeit beruht.

Ziele der Seminare für die Auszubildenden

  • Grundwissen zu den Risiken des Konsums psychoaktiver Substanzen und süchtiger Verhaltensweisen bekommen
  • Kenntnisse zur Suchtentstehung entwickeln
  • der Risiko- und Schutzfaktoren (auch im betrieblichen Kontext) bewusst werden
  • Rechtliche Grundlagen kennen
  • das eigene (Konsum-) Verhaltens und die Entwicklung einer Haltungen reflektieren
  • Unterstützungs- und Hilfeangebote kennen

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Tabakprävention

Verschiedene Methodenbausteine

Ziele der Präventionseinheit

  • Informationsgewinn zu Risiken und Gefahren im Umgang mit Tabak und Tabakprodukten und zum Jugendschutzgesetz
  • Bewusstsein schaffen für mögliche Konsummotive und den Umgang mit Tabakprodukten
  • Erhöhung des Einstiegalters und/oder Reduzierung des Konsums
  • Regelungen bezüglich des Konsums auf dem Schulgelände und bei Klassenveranstaltungen

Zielgruppe

  • Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren (ab 6. Klasse)

Gerne unterstützen wir Lehrer*innen und Schulklassen, die sich am Wettbewerb Be Smart – Don’t Start (rauchfreie Schule) beteiligen, mit fachlichen Inputs.

Spiel ums Glück?

Ein interaktives Spiel zur Prävention von Glücksspielsucht.

Ziele des Spiels

  • Informationsgewinn über Glücksspiele und ihre Suchtpotentiale
  • Aspekte von Sucht kennenlernen
  • soziale Kompetenzen stärken
  • sich selber in der Dynamik eines Glücksspiels kennenlernen
  • die eigene Risikobereitschaft kennenlernen
  • gruppendynamische Prozesse reflektieren

Zielgruppe

  • 3 bis 10 Spielerinnen ab 13 Jahre
  • eignet sich für die offene Jugendarbeit
Hans im Glück

Eine interaktive Unterrichtseinheit (90 Minuten) zur Glücksspielprävention.

Ziele der Unterrichtseinheit

  • Einblick in das Glücksspiel-Verhalten der Schüler bekommen
  • Informationen zu Glücksspielen und deren Suchtpotential vermitteln
  • Bewusstmachen eigener Lebensziele und Glücksvorstellungen
  • sich die eigene Haltung klarmachen und äußern
  • eine Idee bekommen, dass Lebenswege durch eigene Entscheidungen bestimmt werden können

Zielgruppe

  • 8. bis 10. Klassen der Sekundar- und Berufsschulen, Gymnasien
Bauchgefühl

Unterrichtsprogramm zur Prävention von Essstörungen

Inhalte der Unterrichtseinheiten

  • Schönheit und Schönheitsideal
  • Selbstwert und Selbstvertrauen
  • Essverhalten und Funktion des Essens
  • Sensibilisierung/Informationen zu Essstörungen
  • Bewegungsverhalten
  • Wahrnehmen und Äußern von Gefühlen
  • Identitätsfindung/Rollenerwartungen

Zielgruppen

  • 6./7. Klasse und 8./9. Klasse (jeweils unterschiedliche Unterrichtseinheiten)
Kaufen macht glücklich?

Methodenbausteine zur Kaufsuchtprävention

Ziele und Inhalte der Methoden

  • eigene Handlungsmuster reflektieren
  • Bewusstwerden und Hinterfragen von Markentreue
  • Überdenken der eigenen Einstellungen
  • Bewusstwerden von Kaufmotiven
  • Stellenwert des Geldes und des Konsums im eigenen Leben bewusst machen
  • Stadien der Suchtentwicklung kennenlernen
  • eigene Sehnsüchte und Träume, unterscheiden lernen zwischen Wünschen und Bedürfnissen
  • Umgang mit Frustration
  • Bewusstwerden von Entscheidungsprozessen
  • lernen, das Taschengeld einzuteilen

Zielgruppe

  • Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren
  • geeignet für Schule, Jugendarbeit und Jugendhilfe

Es handelt sich hierbei um eine Ideen- und Methodensammlung, die flexibel und passgenau auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnitten werden kann.

Zu allen Themen erarbeiten wir gerne mit Ihnen kreative Projekte in den Bereichen Film, Theater, Kunst und Literatur. Dazu erhalten Ihre Schüler grundsätzlich immer zuerst einen fachlichen Input.


Weitere Angebote

  • Präventionsveranstaltungen in Schulen (Suchtentstehung bei Nikotin, Alkohol, illegalen Substanzen, Glücksspiel und Computersucht)
  • Gestaltung von Projekttagen Drogen/Sucht auf Wunsch (Theater-/Kunstprojekte in Zusammenarbeit mit den Lehrern)
  • Verhaltensprävention in Kitas und Grundschulen
  • Organisation von Planspielen (Cannabis, Alkohol…)
  • Unterstützung bei der Erarbeitung eines Interventionsleitfadens bei Drogen- und Alkoholkonsum in der Schule mit Schulleitung, Lehrern, Eltern und Schulsozialpädagogen
  • Thematische Elternabende
  • Weiterbildung für Fachkräfte (Crystal, Cannabis…)
  • Flyer, Broschüren, Informationsmaterial
  • »FreD«-Kurse (Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten)

Kontakt

drobs Halle
Fachstelle für Suchtprävention
Angelika Frenzel
Merseburger Straße 246
06130 Halle (Saale)
fon: (0345) 520 41 20
fax: (0345) 520 41 41
mail: praevention@drobs-halle.de


Auftaktveranstaltung

Die Auftaktveranstaltung der Fachstelle für Suchtprävention am 19. Juni 2018 im großen Saal des Stadthauses in Halle ist auf großes Interesse bei den unterschiedlichsten Akteure des kommunalen Lebens gestoßen.

Nach den Grußworten von Katharina Brederlow, Beigeordnete für Bildung und Soziales der Stadt Halle, die der neuen Fachstelle eine rege Unterstützung von allen Seiten wünschte, und einem Impulsvortrag von Frau Meeßen-Hühne von der Landesstelle für Suchtfragen in Sachsen-Anhalt über die Aufgaben und Arbeitsweisen der Sucht- und Drogenprävention, waren die rund 75 Besucher aufgefordert in 4 Workcafés ihre Bedarfe, Meinungen, Ideen und Wünsche zu formulieren und Prioritäten zu setzen.

Die rege Beteiligung an diesem Kleingruppenaustausch mit den Mitarbeiter*innen der drobs Halle brachte eine Fülle von Anregungen zu Tage, der sich die Fachstelle in den kommenden Monaten nun annehmen will. Sehr deutlich kam der Wunsch nach nachhaltigen und längerfristigen Interventionen und Projekten, aber auch nach Handlungssicherheiten und Weiterbildung zum Ausdruck. Ein Schwerpunkt wird nun auf der Ausbildung von Multiplikatoren und Peers liegen, die sich direkt in der Lebenswelt der Zielgruppen bewegen oder mit ihnen arbeiten. Die Fachstelle wird sich Verbündete suchen, um ihrer Aufgabe in der Kommune gerecht werden zu können.

Die Gründung eines Arbeitskreises Suchtprävention wird dazu die Grundlage geben. Interessierte, die nicht an der Auftaktveranstaltung teilnehmen konnten, sich aber gerne daran beteiligen möchten, wenden Sie sich bitte an Angelika Frenzel oder an das Büro der drobs Halle.

Download

Hier finden Sie die Arbeitsergebnisse aus dem Workshop zur Auftaktveranstaltung:

Bild 1 von 5
Bild 2 von 5
Bild 3 von 5
Bild 4 von 5
Bild 5 von 5

 

Was heißt für Sie Suchtprävention?

Druckversion (PDF, 3.44 MB)

Welchen Konsum schätzen Sie als problematisch ein?

Druckversion (PDF, 3.87 MB)

Was ist in der Suchtprävention für Sie wichtig?

Druckversion (PDF, 3.65 MB)

Was können Sie selber dazu beitragen?

Druckversion (PDF, 3.20 MB)

Wunschecke

Druckversion (PDF, 3.22 MB)

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