Fachstelle für Suchtprävention

»Du kannst deinem Leben keinen Tag hinzufügen,
aber du kannst jedem Tag Leben hinzufügen.«


Auftaktveranstaltung

Dienstag, 19.06.2018 | 12.30 Uhr bis 15.30 Uhr | Stadthaus Halle (Großer Saal)

Seit Anfang Mai hat Halle eine Fachstelle für Suchtprävention und die drobs Halle lädt zur Auftaktveranstaltung ein. Helga Meeßen-Hühne von der Landesstelle für Suchtfragen in Sachsen-Anhalt wird unser Gast sein und in die Aufgaben und Herausforderungen der Suchtprävention einstimmen: »Suchtprävention in Sachsen-Anhalt: vernetzt, qualitätsorientiert, im Gemeinwesen verankert«.

Eine spannende Aufgabe steht vor uns, die wir nur gemeinsam schaffen können. Dazu brauchen wir Sie, denn Suchtprävention benötigt vor allem Kooperation. Deshalb wollen wir Sie auch gleich zu Wort kommen lassen.
In einem Workshop werden wir herausfinden, welche Schwerpunkte Sie in Halle für die Suchtprävention setzen und wie eine zukünftige Zusammenarbeit der Fachstelle mit allen Akteuren aussehen kann. Besonders wichtig ist uns der Raum, in dem wir Ihre ganz besonderen Wünsche an die suchtpräventive Arbeit in Halle erfahren und sammeln können. Im Idealfall wollen wir erste Vernetzungsbündnisse anschieben.

Information

Schwerpunkte

Die Fachstelle für Suchtprävention widmet sich der Vernetzung und methodischen Unterstützung vorbeugender Maßnahmen in der Stadt Halle (Saale). Wir treten im Mai 2018 mit Angelika Frenzel an und wollen vier Schwerpunkten Gewicht verleihen:

Wissen formen

… Kompetenzen der Heranwachsenden durch Wissensgewinn stärken (sachliche, vorurteilsfreie Information)

Ressourcen entdecken

… kreativ-künstlerische Projekte entwickeln, die eigene Ressourcen entdecken und helfen, Lebenswege mutig und selbstbewusst zu gehen
Darin wollen wir nicht nur die Netzwerke der sozialen Arbeit beteiligen, sondern auch kreativ arbeitende Akteure (Musiker, Kunstlehrer usw.) ins Boot holen.
Ziel ist Prävention durch das Erwecken von Neugierde auf die eigenen, bisher in-explorierten oder unentdeckten Fähigkeiten und auf Bildung, denn sie kann eine Hilfe in der Sinngebung sein und Alternativen zu risikoreicheren Mustern eröffnen .

Partner vernetzen

… Multiplikatoren in die suchtpräventive Arbeit mitnehmen (Seminare, Vorträge, Weiterbildungen, Projektentwicklung)

Erprobtes anwenden

… bundesweite Präventionsprojekte anschieben, zum Beispiel »Be smart, don’t start« (rauchfreie Schule), MOVE, »Cannabis – Quo Vadis?«, Prev@WORK, MindMatters, Net-Piloten-Peerprojekt…


Angebote

  • Präventionsveranstaltungen in Schulen (Suchtentstehung bei Nikotin, Alkohol, illegalen Substanzen, Glücksspiel und Computersucht)
  • Gestaltung von Projekttagen Drogen/Sucht auf Wunsch (Theater-/Kunstprojekte in Zusammenarbeit mit den Lehrern)
  • Verhaltensprävention in Kitas und Grundschulen
  • Organisation von Planspielen (Cannabis, Alkohol…)
  • Unterstützung bei der Erarbeitung eines Interventionsleitfadens bei Drogen- und Alkoholkonsum in der Schule mit Schulleitung, Lehrern, Eltern und Schulsozialpädagogen
  • Thematische Elternabende
  • Weiterbildung für Fachkräfte (Crystal, Cannabis…)
  • Flyer, Broschüren, Informationsmaterial
  • Online-Spiele live
  • Klarsichtkoffer-Parcours
  • »FreD«-Kurse (Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten)
  • Aufführung von Theaterstücken zum Thema Sucht mit Patienten aus der Fachklinik für Abhängigkeitserkrankungen in Sotterhausen

Kontakt

drobs Halle
Fachstelle für Suchtprävention
Merseburger Straße 246
06130 Halle (Saale)
fon: (0345) 520 41 20
fax: (0345) 520 41 41
mail: afrenzel@paritaet-lsa.de

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