Fachstelle für Suchtprävention

»Du kannst deinem Leben keinen Tag hinzufügen,
aber du kannst jedem Tag Leben hinzufügen.«


Auftaktveranstaltung

Die Auftaktveranstaltung der Fachstelle für Suchtprävention am 19. Juni 2018 im großen Saal des Stadthauses in Halle ist auf großes Interesse bei den unterschiedlichsten Akteure des kommunalen Lebens gestoßen.

Nach den Grußworten von Katharina Brederlow, Beigeordnete für Bildung und Soziales der Stadt Halle, die der neuen Fachstelle eine rege Unterstützung von allen Seiten wünschte, und einem Impulsvortrag von Frau Meeßen-Hühne von der Landesstelle für Suchtfragen in Sachsen-Anhalt über die Aufgaben und Arbeitsweisen der Suchtprävention, waren die rund 75 Besucher aufgefordert in 4 Workcafés ihre Bedarfe, Meinungen, Ideen und Wünsche zu formulieren und Prioritäten zu setzen.

Die rege Beteiligung an diesem Kleingruppenaustausch mit den Mitarbeiter*innen der drobs Halle brachte eine Fülle von Anregungen zu Tage, der sich die Fachstelle in den kommenden Monaten nun annehmen will. Sehr deutlich kam der Wunsch nach nachhaltigen und längerfristigen Interventionen und Projekten, aber auch nach Handlungssicherheiten und Weiterbildung zum Ausdruck. Ein Schwerpunkt wird nun auf der Ausbildung von Multiplikatoren und Peers liegen, die sich direkt in der Lebenswelt der Zielgruppen bewegen oder mit ihnen arbeiten. Die Fachstelle wird sich Verbündete suchen, um ihrer Aufgabe in der Kommune gerecht werden zu können.

Die Gründung eines Arbeitskreises Suchtprävention wird dazu die Grundlage geben. Interessierte, die nicht an der Auftaktveranstaltung teilnehmen konnten, sich aber gerne daran beteiligen möchten, wenden Sie sich bitte an Angelika Frenzel oder an das Büro der drobs Halle.


Download

Hier finden Sie die Arbeitsergebnisse aus dem Workshop zur Auftaktveranstaltung:

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Was heißt für Sie Suchtprävention?

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Welchen Konsum schätzen Sie als problematisch ein?

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Was ist in der Suchtprävention für Sie wichtig?

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Was können Sie selber dazu beitragen?

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Wunschecke

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Schwerpunkte

Die Fachstelle für Suchtprävention widmet sich der Vernetzung und methodischen Unterstützung vorbeugender Maßnahmen in der Stadt Halle (Saale). Wir treten im Mai 2018 mit Angelika Frenzel an und wollen vier Schwerpunkten Gewicht verleihen:

Wissen formen

… Kompetenzen der Heranwachsenden durch Wissensgewinn stärken (sachliche, vorurteilsfreie Information)

Ressourcen entdecken

… kreativ-künstlerische Projekte entwickeln, die eigene Ressourcen entdecken und helfen, Lebenswege mutig und selbstbewusst zu gehen
Darin wollen wir nicht nur die Netzwerke der sozialen Arbeit beteiligen, sondern auch kreativ arbeitende Akteure (Musiker, Kunstlehrer usw.) ins Boot holen.
Ziel ist Prävention durch das Erwecken von Neugierde auf die eigenen, bisher in-explorierten oder unentdeckten Fähigkeiten und auf Bildung, denn sie kann eine Hilfe in der Sinngebung sein und Alternativen zu risikoreicheren Mustern eröffnen .

Partner vernetzen

… Multiplikatoren in die suchtpräventive Arbeit mitnehmen (Seminare, Vorträge, Weiterbildungen, Projektentwicklung)

Erprobtes anwenden

… bundesweite Präventionsprojekte anschieben, zum Beispiel »Be smart, don’t start« (rauchfreie Schule), MOVE, »Cannabis – Quo Vadis?«, Prev@WORK, MindMatters, Net-Piloten-Peerprojekt…


Angebote

  • Präventionsveranstaltungen in Schulen (Suchtentstehung bei Nikotin, Alkohol, illegalen Substanzen, Glücksspiel und Computersucht)
  • Gestaltung von Projekttagen Drogen/Sucht auf Wunsch (Theater-/Kunstprojekte in Zusammenarbeit mit den Lehrern)
  • Verhaltensprävention in Kitas und Grundschulen
  • Organisation von Planspielen (Cannabis, Alkohol…)
  • Unterstützung bei der Erarbeitung eines Interventionsleitfadens bei Drogen- und Alkoholkonsum in der Schule mit Schulleitung, Lehrern, Eltern und Schulsozialpädagogen
  • Thematische Elternabende
  • Weiterbildung für Fachkräfte (Crystal, Cannabis…)
  • Flyer, Broschüren, Informationsmaterial
  • »FreD«-Kurse (Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten)

Kontakt

drobs Halle
Fachstelle für Suchtprävention
Merseburger Straße 246
06130 Halle (Saale)
fon: (0345) 520 41 20
fax: (0345) 520 41 41
mail: praevention@drobs-halle.de

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