Aktionswoche 2019 für Kinder aus suchtbelasteten Familien

Vom 10. bis 16. Februar 2019 fand die zehnte bundesweite Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien statt. Auch die drobs Halle hat mit ihrer Fachstelle für Suchtprävention mehrere Veranstaltungen und Aktionen durchgeführt.


Umfrage | Ihre Erfahrung kann anderen nützlich sein.

Wir möchte Angebote für Kinder aus suchtbelasteten Familien entwickeln und sie in Halle etablieren. Kinder aus diesen Familien kommen nach wie vor zu kurz, obwohl lange bekannt ist, unter welchen erschwerten Bedingungen sie aufwachsen.

Unsere Fachstelle für Suchtprävention startet in der Aktionswoche eine Umfrage unter erwachsenen Kindern aus diesen Familien.
Wir sind daran interessiert zu erfahren, was ihnen damals geholfen hätte oder was ihnen geholfen hat. Ihren Erfahrungsschatz wollen wir in unsere Angebote einfließen lassen. Sie könnten uns enorm helfen.

Die Umfrage ist anonym. Wir sichern Ihnen eine höchst vertrauliche Bearbeitung zu. Datenschutzerklärung
Sie können den Fragebogen herunterladen, am PC oder Mobilgerät ausfüllen, speichern und drucken und ihn ohne Absenderinformation per Post oder Fax an uns versenden oder im drobs-Briefkasten einwerfen. Bei einem Versand per eMail wird Ihre IP bei Ihrem und unserem Provider gespeichert. Auch wenn wir solche Daten niemals auslesen, blieben Sie dabei nicht mehr anonym.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihre wertvolle Unterstützung.

Fragebogen

Kinder aus suchtbelasteten Familien (PDF, 972 KB)
Einsendeschluss: 18. April 2018


Wie geht es weiter?

Die Fachstelle für Suchtprävention bedankt sich bei allen Kooperationspartnern, die sich an den Aktionen und Veranstaltungen während der Aktionswoche beteiligt haben oder sie initiiert und durchgeführt haben. Unser besonderer Dank geht an den Kinderschutzbund »Blauer Elefant« und an die »Seelensteine e.V.«

Die Woche diente auch als Appel für die Schaffung von Unterstützungsangeboten für Kinder aus suchtbelasteten Familien in der Stadt Halle und im Landkreis Saalekreis. Deshalb bitte ich alle weiterhin für die Situation der Kinder wach zu bleiben und – wenn möglich – die Arbeit der AG »Kinder aus suchtbelasteten Familien« mit Ideen und Hinweisen zu unterstützen.
Dabei hilft uns auch der oben abrufbare Fragebogen für erwachsene Kinder aus suchtbelasteten Familien, der noch bis zum 18. April 2019 an die drobs zurückgeschickt werden kann.


Medienecho

TV Halle (11.02.2019)
Mitteldeutsche Zeitung | Saalekurier (12.02.2019)

mdr Kultur (12.02.2019)

Radio Corax (18.02.2019)


Kontakt

drobs Halle
Fachstelle für Suchtprävention
Angelika Frenzel
Felix Heiden
Moritzzwinger 17
06108 Halle (Saale)
fon: (0345) 678 39 96
fax: (0345) 517 04 02
mail: praevention@drobs-halle.de


Dank des Nacoa e.V.

Nacoa e.V. bedankte sich bei allen Teilnehmer*innen der Aktionswoche mit folgender eMail:

Liebe Mitstreiter/innen,
es war phantastisch, was wir in der vergangenen Woche gemeinsam an Aufmerksamkeit für die Kinder von Suchtkranken mobilisiert haben. Da waren zu allererst Sie, mit den rund 120 Veranstaltungen und 50 Aktionen in 60 deutschen Städten. So viele hatten wir in der Summe noch nie. Und das Programm war wie immer reichhaltig: von Vorträgen, Fachtagen, Weiterbildungen, über Kino- und Theatervorführungen, Konzerte, Ausstellungen bis zu Sprechstunden und Aktionen mit und für Kinder. Ihnen allen sagen wir unseren herzlichen Dank, für Ihren Einsatz. Es hat sich in jeder Hinsicht gelohnt. Unsere Bitte an Sie: Wenn Sie Fotos und kurze Berichte von Ihren Aktionen und Veranstaltungen haben, bitte senden Sie sie uns an info@nacoa.de, damit wir sie noch auf die Nachrichtenseite der Aktionswoche stellen können.

Dann waren da die Kolleg/innen von der Presse, die mit über 70 Beiträgen in regionalen und überregionalen Medien dafür gesorgt haben, dass grundlegende Informationen über Kinder suchtkranker Eltern massenhaft in die breite Öffentlichkeit transportiert wurden. Unter anderem berichteten der Deutschlandfunk, RTL, SAT1, Welt/N24, RBB, SWR und MDR in ihren tagesaktuellen Nachrichtenformaten über die Aktionswoche. Die von NACOA Deutschland und Such(t)- und Wendepunkt gemeinsam mit dem Paritätischen Gesamtverband organisierte Pressekonferenz stieß auf reges Interesse der Medien. Die Unterstützung durch den Paritätischen war sicher ein wesentlicher Grund dafür, dass wir dieses enorme Interesse bei den Medien hatten. Eine Übersicht mit direkten Verlinkungen zu allen Medien-Beiträgen gibt es hier

Dann war da die Politik, die offenbar endlich aufgewacht ist. In Presseerklärungen stellten sich die Bundesdrogenbeauftragte, BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN sowie DIE LINKE hinter die politischen Forderungen. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN und der jugendpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion informierten sich bei Vor-Ort-Besuchen in ihren Wahlkreisen über Hilfeangebote für Kinder und die Schwierigkeiten der Finanzierung.

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