Warnungen!

Als Alpravizafon verkaufte Tabletten mit hochpotenten synthetischen Opioiden – lebensbedrohliche Vergiftungen möglich!

Derzeit befinden sich gelbe Tabletten im Umlauf, die vermutlich in einem Online-Shop als „Alpravizafon“-Tabletten verkauft wurden. Diese enthalten die hochpotenten neuen synthetischen Opioide Cyclorphin und Methiodon. Tabletten gleichen Aussehens und gleicher Zusammensetzung stehen im Zusammenhang mit einem Todesfall. Die Überdosiswahrscheinlichkeit beim Konsum hochpotenter Opioide ist hoch! Dies gilt nochmals verstärkt für Personen ohne Opioidtoleranz, die ggf. davon ausgehen, Benzodiazepin(prodrugs) zu konsumieren.

Achtung: Wenn eine Tablette nicht dem Foto im Anhang entspricht, ist das keine Entwarnung. In den letzten Monaten sind in Deutschland mehrere Fälle falschdeklarierter gefälschter Medikamente und Prodrugs berichtet worden, die hochpotente synthetische Opioide enthielten. Zuletzt warnte das Universitätsklinikum Freiburg vor einer als Benzodiazepin-Prodrug verkauften Tablette, die ebenfalls Cyclorphin enthielt und zu einem schweren Notfall führte (https://www.uniklinik-freiburg.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/5145-warnung-vor-falsch-deklarierten-tabletten-lebensbedrohliche-vergiftungen-moeglich.html).

Das Vergiftungsrisiko beim Konsum von nicht in Apotheken erworbenen, gefälschten Medikamenten oder Prodrugs ist insgesamt als hoch einzuschätzen. Gefälschte Medikamente sind mittlerweile optisch nicht mehr von echten Medikamenten zu unterschieden.


Warnhinweis: Auftreten von neuen Synthetischen Opioiden unter Drogenabhängigen Cychlorphine

Unter Karlsruher Drogenabhängigen kursiert aktuell das neue synthetische Opioid Cychlorphine, eine hoch potente Designer-Droge. Es konnte in mehreren Urinproben von Patienten der AWO-Ambulanz und in einer sichergestellten Flasche nachgewiesen werden. Weitere Infos findet ihr hier: Cychlorphine (PDF, 260 KB)


Warnmeldung: hochpotente synthetische Opioide im Umlauf (PDF, 158 KB)

Aus Deutschland liegen Berichte zu mindestens drei Todesfällen vor, bei denen der Verdacht auf eine (Misch-)Intoxikation mit diesen hochpotenten Opioiden besteht, darunter

  • ein Todesfall, dem der Konsum von Etonitazepipne vorangegangen war,
  • ein Todesfall, dem die Kombinationswirkung von Brorphin im Zusammenspiel mit Tilidin und Flualprazolam zugrunde liegen könnte, sowie
  • ein Fall, bei dem als Todesursache eine Mischintoxikation angenommen wird, bei der neben Etazen eine Reihe weiterer Substanzen involviert war, darunter verschiedene Benzodiazepine, Tilidin sowie möglicherweise Etonitazepyn.

Corona | Information für Drogengebraucher*innen (PDF, 140 KB)
(von Aidshilfe, JES und akzept)


Psycho­aktive Stof­fe in Nah­rungs­mit­teln

(Das Bundeskriminalamt warnt vor den Gefahren insbesondere für Kinder)

 


Bleibt aufmerksam. Stets aktuelle Meldungen zu Drogen, die gerade im Umlauf und gesundheitlich besonders bedenklich sind oder gefährliche Beimengungen enthalten, erhaltet Ihr bei

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