News | Termine

30. Juli 2026

Landtagswahl 6. September 2026

Am 6. September 2026 findet in Sachsen-Anhalt die Landtagswahl statt.

Warum wählen?

  • der Landtag entscheidet über viele Themen des Alltags
  • zum Beispiel über Bildung, Sicherheit und Wohnen
  • mit Deiner Stimme entscheidest Du mit, welche politischen Schwerpunkte gesetzt werden

Wahlprogramme vergleichen

Nimm Dir Zeit, die Positionen der Parteien kennenzulernen. Frage Dich:

  • Welche Ziele verfolgen die Parteien für Sachsen-Anhalt?
  • Wie wollen sie ihre Pläne umsetzen?
  • Welche Lösungen bieten sie für aktuelle Probleme an?

Fragen zur eigenen Orientierung

  • Welche Themen sind Dir besonders wichtig?
  • Was wünscht Du Dir für die Zukunft?
  • Welche Vorschläge finde ich gut?
  • Wo sehe ich Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Parteien?

Gut informiert entscheiden

  • nutze verschiedene Informationsquellen
  • lies Wahlprogramme
  • verfolge Debatten und prüfe Aussagen kritisch
  • ein breiter Überblick hilft bei einer selbstständigen Entscheidung

Mach von Deinem Wahlrecht Gebrauch

  • Demokratie lebt von Beteiligung
  • jede Stimme zählt und trägt dazu bei, die Politik des Landes mitzubestimmen
  • informiere Dich, bilde Dir Deine eigene Meinung und gehe wählen

Dieses Informationen sind parteipolitisch neutral. Es dient der Förderung politischer Bildung und demokratischer Beteiligung.

Wir haben die Parteien befragt:

„Welche Rolle sollten aus Ihrer Sicht akzeptierende und niedrigschwellige Beratung sowie Streetwork in der Drogen- und Suchthilfe Sachsen-Anhalts spielen?“

Hier kommst Du zu den bisherigen Antworten:

Bündnis 90 Die Grünen (PDF, 40 KB)

AFD (PDF, 99 KB)

Übersicht Wahlprogramme:

Die Übersichten stellen ausgewählte Themem aus den Wahlprogrammen der Parteien zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026 gegenüber.

Berücksichtigt wurden insbesondere Themen, die für die Arbeit in der Jugend- und Drogenberatung von besonderer Bedeutung sein können.

Die Darstellungen dienen der Information und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Armut und Sozialleistungen (PDF, 116 KB)

Suchtprävention und Drogenpolitik (PDF, 117 KB)

Wohnen (PDF, 115 KB)

Inklusion und Teilhabe (PDF, 116 KB)

 

20. Juli 2026

Warnmeldung – gefälschte Xanax-Tabletten

Hier eine neue Information vom IFT Institut für Therapieforschung gGmbH mit einer Warnung zu gefälschten Xanax-Tabletten:

„Eine im April in einem deutschsprachigen Online-Shop verkaufte gefälschte Xanax-Tablette enthält nicht das versprochene Benzodiazepin Alprazolam, stattdessen unter anderem die Opioide Oxycodon, Metonitazen und N,N-Dimethylaminoetazen.

Vom Konsum dieser Pillen wird dringend abgeraten. Wir bitten um Weiterleitung der Warnung an alle Personen, die Medikamente außerhalb medizinischer Behandlungen konsumieren.

Metonitazen weist eine etwa mit Fentanyl vergleichbare Potenz auf. Das ohnehin hohe Überdosierungsrisiko beim Konsum hochpotenter Opioide ist für Personen ohne Opioid-Toleranz, die davon ausgehen, ein Benzodiazepin (Xanax) zu konsumieren, nochmals erhöht.

Optisch entspricht die Tablette der Warnung vom Drugchecking Projekt Zürich, die wir im März weitergeleitet hatten (Warnungen) Ob es sich um die gleiche Charge Tabletten handelt, kann nicht abschließend festgestellt werden.

gefälschte Xanax-Tablette

Achtung: Wenn eine Tablette nicht dem entspricht, ist das keine Entwarnung. In den letzten Monaten sind in Deutschland mehrere Fälle falschdeklarierter gefälschter Medikamente und Prodrugs berichtet worden, die hochpotente synthetische Opioide enthielten. Naloxon ist auch bei einer Überdosierung mit neuen synthetischen Opioiden wirksam; ggf. ist aber eine mehrfache Anwendung notwendig, um den Atemstillstand zu beenden. Es sollte zudem eine längere Nachbeobachtung erfolgen, da die Wirkdauer sowie mögliche Wechselwirkungen mit anderen enthaltenen Stoffen nicht bekannt sind.

Mit herzlichem Dank an das Universitätsklinikum Freiburg für die Durchführung der toxikologischen Analysen!“

 

15. Juli 2026

Drugchecking – Umfrage

Wir wollen herausfinden, ob es einen Bedarf an Drugchecking im Land Sachsen-Anhalt gibt.
Sollte es so sein, wollen wir uns dafür stark machen, ein Modellprojekt zu etablieren.

Deine Meinung ist dafür entscheidend. Nimm hier an unserer Umfrage teil!

26. Mai 2026

Nicht verpassen! Neue Folge: Thema „Co-Anhängigkeit“

Der Themenbereich der Co-Abhängigkeit wird in der neuen Podcastfolge ausführlich besprochen! Wir freuen uns über Euer Feedback. Ihr könnt ihn bei Bedarf auch direkt über Spotify anhören!

19. Mai 2026

Fachtag 2026

Wir laden Sie herzlich am Mittwoch, den 30.09.2026 von 9:00 – 15 Uhr in die Katholische Pfarrei St. Mauritius & St. Elisabeth zu unserem alljährlichen Fachtag ein.

Wissen, was drin ist – Drugchecking als Präventionsansatz

Doch was ist Drugchecking eigentlich genau? Welche Erfahrungen haben andere Bundesländer und ihre Akteur*innen bereits in diesem Themenfeld machen können? Inwiefern ist es eine Interventions- und Präventionsstrategie?

 

Weitere Informationen finden Sie hier

18. Mai 2026

Naloxonschulung am 28.08.26

Am 28.08.26 findet die nächste Naloxonschulung in der Praxis Wetzig & Wustmann, Gesundheitszentrum Silberhöhe, Wilhelm-von-Klewiz-Str. 11, 06132 Halle (Saale) statt. Für weitere Informationen meldet Euch bitte bei Laura Ulbricht oder Nadine Hilbich.

Was ist eine Naloxonschulung? Lies gerne hier weiter

17. Februar 2026

Freie Plätze für die MPU Vorbereitung

Im September startet unser neuer Kurs zur Vorbereitung auf die MPU.

Es gibt noch freie Plätze. Weitere Infos findet ihr hier

24. Juni 2026

Happy Birthday, Nightline!

10 Jahre Nightline – Safer Feiern in Halle und Umgebung

In diesem Jahr feiert unser Projekt Nightline der drobs Halle, PSW GmbH, sein 10-jähriges Bestehen.
Eine engagiert gewachsene Gruppe aus mittlerweile 12 ehrenamtlichen und 2 hauptamtlichen Personen bietet so seit vielen Jahren niedrigschwellige akzeptierende Infostandsarbeit zu verschiedensten Veranstaltungen im Raum Halle und Umgebung.
Als kostenloses Angebot, ohne feste Projektfinanzierung und durch die leidenschaftliche Arbeit unserer ehrenamtlichen Mitarbeitenden, gelingt es uns die hohe Nachfrage zu bedienen und Themen wie Safer Feiern, Safer Use, Spiking, Konsumreflexion und Drugchecking unter die Menschen zu bringen und so politisch voranzutreiben.

Wir machen weiter so!

Happy Birthday… und auf die nächsten 10 Jahre!

8. Juni 2026

Politik: Wir machen uns stark!

Wir machen uns für die Kinder – und Jugendhilfe stark. 

In einem ausführlichen Brief an 12 Abgeordnete in Sachen-Anhalt, darunter Fraktionen der SPD, Die Linke, CDU/CSU, Bündnis 90/Die Grünen, AfD und fraktionslos, haben wir als drobs Halle und Einrichtung des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes die Pläne der Kürzungen der Kinder- und Jugendhilfe und deren Auswirkungen auch auf die Suchtberatung scharf kritisiert!

Die geplanten Kürzungen können dazu führen, dass junge Menschen und Familien deutlich später Hilfe erhalten, was akute Krisenfälle begünstigt und frühzeitiger Prävention entgegensteht. Wenn individuelle Hilfen nur noch eingeschränkt bewilligt werden, bleiben Jugendliche mit komplexen psychischen Belastungen und/oder Suchtrisiken häufiger ohne passgenaue Unterstützung, was wiederrum zur Verschlimmerung der Situation führt.
Kitas, Schulen oder Jugendsozialarbeit übernehmen bereits heute viele Aufgaben und arbeiten an ihren Belastungsgrenzen. Fallen spezialisierte Hilfen weg, landen Probleme oft erst dann in der Suchtberatung, wenn sie bereits eskaliert sind. Die Reduktion ambulanter Hilfen führt dazu, dass Familienkonflikte, psychische Belastungen und Suchtentwicklungen länger unbehandelt bleiben. Dadurch steigen Fallschwere und Betreuungsaufwand in der Beratungsstelle.
Wenn Nachbetreuung für junge Volljährige gestrichen wird, brechen stabile Unterstützungsbeziehungen ab. Gerade suchtgefährdete junge Erwachsene brauchen häufig Begleitung beim Übergang in Ausbildung, Arbeit und eigenständiges Wohnen. Dies können wir als Suchtberatungsstellen nicht gleichwertig leisten. Die Einschränkung der Hilfen für junge Erwachsene erhöht das Risiko von Wohnungslosigkeit, sozialer Isolation und Perspektivlosigkeit. Leider alles Faktoren, die Suchterkrankungen begünstigen oder verstärken können. Höhere Eigenanteile, geringere Vermögensfreigrenzen und Fahrtkostenbegrenzungen erschweren den Zugang zu Beratung und Therapie. Besonders junge Menschen aus sozialschwachen Familien nehmen Hilfen dann noch seltener oder zu spät wahr. Wenn Leistungen stärker pauschalisiert werden, droht der Verlust individueller Unterstützung. Suchtberatung und Kinder- und Jugendarbeit lebt jedoch von Beziehungsarbeit, Vertrauen und passgenauen Hilfen. Wenn Hilfen zur Teilhabe an Bildung wegfallen, steigt das Risiko von Schulabbrüchen und fehlenden Zukunftsperspektiven. Dabei stellt Perspektivlosigkeit einen zentralen Risikofaktor für problematischen Substanzkonsum dar.
Die Unterbringung unbegleiteter Minderjähriger Geflüchteter in Gemeinschaftsunterkünften mit reduzierten Standards erhöht Traumatisierung, Stress und soziale Ausgrenzung. Auch dies kann und wird zur Verstärkung psychischer Erkrankungen und Suchtproblemen führen.
Durch die Einschränkung des Wunsch- und Wahlrechts können Betroffene Hilfen weniger frei auswählen. Das schwächt Motivation und Vertrauen in das Hilfesystem und erschwert erfolgreiche Beratungsprozesse. Die Kürzungen sparen möglicherweise kurzfristig Geld, führen langfristig aber zu höheren gesellschaftlichen Folgekosten: mehr Suchterkrankungen, mehr Klinikaufenthalte, mehr Wohnungslosigkeit, mehr Jugenddelinquenz und allgemein höhere Belastungen für Gesundheits- und Sozialsysteme!

Ihr wollt selbst etwas tun? Hier kannst Du selbst aktiv werden!

Aufruf

Außerdem könnt ihr die Antwortschreiben der Parteien, die uns auf unseren Brief geantwortet haben, hier einsehen:
Antwort_Die Linke (PDF, 117 KB)
Antwort AFD – Wir haben eine Antwort der AFD erhalten, jedoch keine Freigabe für die Veröffentlichung bekommen.
Antwort_SPD (PDF, 535 KB)

26. Mai 2026

Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen 2026

Unter dem bundesweites Motto „Verändern, um Leben zu retten!“ möchten wir am 21.07.2026 auf dem Marktplatz in Halle den Menschen gedenken, die 2025 an ihrem Drogengebrauch verstorben sind.

Durch das vermehrte Auftreten synthetischer Substanzen – u.a. auch synthetische Opioide – wird bundesweit das Thema Drugchecking und Substanzanalyse größere Bedeutung finden müssen. Hierzu wird es zwischen 13 – 17 Uhr verschiedene Reder*innenbeiträge geben.

Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass jeder Drogentote einer zu viel ist und möchten Euch einladen mit uns ins Gespräch zu kommen.

Nachtrag: Pressemitteilungen zum Tag: 
dubisthalle.de  https://dubisthalle.de/internationaler-drogen-gedenktag-in-halle-praevention-entstigmatisierung-und-der-ruf-nach-einer-landesverordnung-fuer-drug-checking/
MDR https://www.ardmediathek.de/video/mdr-sachsen-anhalt-heute/mdr-sachsen-anhalt-heute-vom-21-juli/mdr/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy81MzEzMmYwOS1mYTZlLTQ0MjktYjJjZi1kNzQ0MTk3YTljNWI  (ab Minute 11:08)
MZ https://www.mz.de/lokal/halle-saale/gegen-stigmatisierung-und-fur-mehr-hilfe-halle-erinnert-an-drogentote-4289222
hallelife https://www.hallelife.de/nachrichten/aktuelles/aktionstag-auf-dem-marktplatz-erinnert-an-verstorbene-drogenabhaengige/